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Die Deutsche Austausch - Offenburg 2003

Anfang
Am Dienstag, dem 8. September gegen 11 Uhr trafen wir uns auf dem Bahnhof mit unseren Betreuerinnen, mit Frau Agnieszka Kubi˝ska und Frau Ewa Sobieraj. Bis zur Ankunft unseres Busses gab es noch eine Stunde. Trotzdem waren alle aufgeregt. Reisefieber. Um 12.00 Uhr verabschiedeten uns von unseren Eltern und Freunden... und fuhren los. Im Bus herrschte eine fr÷hliche Stimmung. Alle lachten und sprachen Řber unseren Aufenthalt in Deutschland. Die Reise war eigentlich sehr ruhig. Erst eine Stunde vor der Ankunft in Offenburg wurden manche von uns nerv÷s, zum GlŘck beruhigten sie sich nach einiger Zeit. In Offenburg fanden wir gleich unsere Partner (wir kannten sie ja von Briefen und Fotos) und gingen zu den Austauschfamilien. Wir waren aber nett Řberrascht, als wir uns am Abend in der Stadt wieder trafen, weil alle dachten, wir sehen uns an diesem Tag nicht mehr sehen.

Strassburg
Am Mittwoch gingen wir erst in die Schule. Wir nahmen an ein paar Unterrichtsstunden teil. Das war ein seltsames GefŘhl, die uns so gut bekannte Schulrealitńt in der deutschen Sprache zu erleben. Nach ein paar Stunden fuhren wir schon mit dem Zug nach Strassburg. Die Fahrt dauerte nicht lange. Nach 30 Minuten waren wir schon in Frankreich. Gleich am Anfang gingen wir zum Europaparlament. Dort auf dem Hof vor dem riesigen Gebńude stellten uns drei von den Austauschpartnern die Geschichte und die wichtigsten Informationen zu der europńischen Institution dar. Danach fing ein Quiz an. Wir teilten uns in einigen Gruppen. Jede Gruppe hatte eine Stadtkarte und Zettel mit Aufgaben. Innerhalb von 2 Stunden mussten wir die Antworten zu den Aufgaben finden. Dazu mussten wir viele bekannte Plńtze in der Stadt besuchen und die Antworten selbst finden. Das war nicht leicht und wir waren stolz auf uns selbst. Danach besichtigten wir noch das MŘnster. Das riesige und monumentale Gebńude beeindruckte uns sehr.

Alltag
Unsere polnischen und deutschen Betreuerinnen und selbst wir waren Řberrascht, wie schnell wir uns zusammengelebt haben. Unser beliebter Treffpunkt war eines der Offenburger Pubs. Wir konnten uns dort von dem an Erlebnissen reichen Tag erholen und uns Řber den vergangenen Tag unterhalten. Wir diskutierten auch mit unseren Austauschpartnern und ihren Freunden in 3 Sprachen (deutsch, polnisch und englisch). Ein solcher Sprachunterricht hat uns sehr gefallen. Eines Tages gab er Karaoke, wir sangen in allen m÷glichen Sprachen und amŘsierten uns prima. Man kann auch sagen dass wir durch unsere Auftritte ein bisschen bekannt wurden. Ein solcher Sprachunterricht hat uns sehr gefallen.

Martyna Majewska II f


Mainau

Heidelberg

Europa Park

Strassburg -
Europa Parlament

Das Absheid
 

Mainau
Das Wort ist nicht nur der Name einer Mńrcheninsel, auf der sich wundersch÷ne Blumenkompositionen, ein Mńrchenpalast und Palmen wie in einem tropischen Land befinden. Seitdem wir die Insel Mainau besucht haben, behalten wir sie in Erinnerung als den Ort, wo unsere Bekanntschaft und Freundschaft begonnen hat. Selbst unsere Betreuerinnen bemerkten gleich, dass unsere Integration hier blitzschnell verlaufen ist. Ehrlich gesagt, es konnte nicht anders sein. Ich wei▀ nicht mehr, ob wir dies dem milden Klima oder den geheimnisvollen in der Luft schwebenden Pollen verdanken, aber es war prima. Man geht durch den Park und fragt sich, wie konnte man so wundersch÷ne Blumenskulpturen schaffen und warum, trotz der Mitte September 30 Grad drau▀en sind. Nach der RŘckkehr mit dem Schiff auf das "Festland", erfrischt durch eine sanfte Brise, gingen wir zu der Jugendherberge in Konstanz. Und der Abend war genauso attraktiv wie der Tag. Ich erinnere mich gerne an den Spaziergang durch die bezaubernde Strassen dieser alten, voll von Denkmńlern Stadt.

Heidelberg
Es gibt nichts Besseres als ein Ausflug an einem sch÷nen, sonnigen Tag! Wir konnten wieder die Sch÷nheit der Kultur und des Brauchtums in Deutschland bewundern, diesmal in Heidelberg. Nach dem Spaziergang durch die endlose Altstadt gelangten wir zu dem Schloss, das die Stadt Řberragte. Als ich es erblickte, verstand ich, warum es so viele KŘnstler angeregt hat und warum es zum Zentrum der Intrigen, Abenteuer und eines prachtvollen Lebens wurde. Das Schloss war einfach unheimlich!!!! Obwohl es schon eine Ruine war, verlor es nichts an seinem Reiz.
Das Treffen mit dem FremdenfŘhrer in Heidelberg war auch eine gro▀e ▄berraschung, weil die ReisefŘhrerin Polnisch sprach (und die ReisefŘhrung wird in dem Schloss in 24 Sprachen gemacht).
Das Schloss Heidelberg sah sehr gut von innen, und besonders attraktiv war es, als wir auf den zum Teil erhaltenen Turm gestiegen sind. Uns bot sich eine herrliche Aussicht an. Sehr beeindruckte uns auch im Schloss das gr÷▀te Weinfass in aller Welt. Wie klein waren wir bei ihm!

Europa-park
Den Tag behalten wir wohl im Gedńchtnis bis zum Ende unseres Lebens. Nicht nur deshalb, weil er sich so sehr von den anderen unterschieden hat, sondern, weil wir vor die gr÷▀te Herausforderung wńhrend des Jugendaustausches annehmen mussten. Wer kann die Fahrt mit den unzńhligen Achterbahnen aushalten (darunter auch Todesbahn Silver Star), Karusselen u.s.w. und danach die Kraft haben, um sich einen vierdimensionalen Film anzusehen. Viel Spa▀, eine gute Unterhaltung und viel Emotionen, so in ein paar Worten kann ich unsere Erlebnisse wiedergeben und ich rate: Kommt mit und Řberzeugt euch davon am besten selbst.

Kochen mit gro▀em K
Ein wichtiger Punkt bei dem Austausch war das gemeinsame Kochen. Deutsche und polnische Partner mussten eine nationale Speise kochen und prńsentieren. Die deutschen Partner machten Kartoffelsalat. Wir (offensichtlich vom Ehrgeiz und dem Willen sich auszuweisen, geleitet) bereiteten den barszcz. Die KŘche war sehr gut ausgestattet und schien unsere Aufgabe zu erleichtern. Die Suppe ist uns sehr gut gelungen, ein einziges Problem hatten wir mit dem Mangel an Wasser, oder anders gesagt, mit dem nicht proportionalen Verhńltnis der FlŘssigkeit zu dem festen Gehalt. Wir wussten, dass das kein Wettbewerb war, sondern eine gewisse Einladung zu dem gemeinsamen Kochen und Speisen und machten uns nichts draus. Unsere Suppe schmeckte gut unseren deutschen Freunden und wir a▀en den Kartoffelsalat auch mit VergnŘgen. Das gemeinsame Speisen in dem netten Garten und in der netten Gesellschaft vollendete den interessanten Tag.

Pawe│ Chamski II f


Wersja polska

[KshysieK]

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